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Bilanz nach einem Jahr „digitaler Bauantrag“: Effektiv und zunehmend bliebt

Er motiviert Antragsteller zur vollständigen Einreichung der Unterlagen, er spart allen Beteiligten Papier und Zeit, vereinfacht Kommunikation von Landratsamt und Kommune und verschlankt die Arbeitsabläufe im Amt: Der „digitale Bauantrag“ ist ein Erfolgsmodell. Diese Bilanz lässt sich nach einem Jahr ziehen. Der Praxiseinsatz offenbarte nur noch wenige Bereiche, bei denen noch nachjustiert werden muss.

 

Welche konkreten Zahlen brachten dieses Jahr Praxis: 2023 wurden 144 digitale Anträge eingereicht (neun Prozent der insgesamt 1522 Anträge). Im ersten Quartal 2024 waren es 61 digitale Anmeldungen von insgesamt 258 baurechtlichen Anträgen. Das sind bereits 24 Prozent. Und dieser Aufwärtstrend setzt sich fort.

 

Durch die Digitalisierung können die Anträge schneller bearbeitet werden, da nach Eingang des Antrags beim Bauamt keine Scanarbeit mehr erfolgt. Die Reduzierung physischer Dokumente und die Vermeidung von Papier reduzieren zudem den Ressourcenverbrauch und minimieren die Umweltbelastung. Während diese positiven Aspekte zu enormen Ergebnissen geführt haben, gab es auch Fragestellungen, die teilweise bereits bewältigt wurden oder voraussichtlich in 2024 abgearbeitet sein werden.

 

Besonders effektiv: Die erforderlichen Unterlagen werden automatisch bei der Antragstellung angefordert, um sicherzustellen, dass Bauanträge zum Zeitpunkt der Antragstellung vollständig sind. Folge: Es müssen später kaum Unterlagen angefordert werden und wenn doch, wird das durch die schnelle und unkomplizierte digitale Nachreichfunktion enorm erleichtert.  Was ebenfalls möglich, aber nicht allgemein bekannt ist: Auch die Einreichung von Baubeginnsanzeigen und Nutzungsaufnahmen ist digital möglich.

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