Information zum Breitbandausbau

Information zum Breitbandausbau


Die Gemeinde Breitenberg hat im Sommer 2019 eine Ausschreibung zum flächendeckenden Breitbandausbau durch ein Telekommunikationsunternehmen gestartet.

Grundlage der Ausschreibung ist die Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“. Zweck der Förderung ist die Unterstützung eines effektiven und technologieneutralen Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland zur Erreichung eines nachhaltigen und hochleistungsfähigen Gigabit-Netzes in unterversorgten Gebieten, die derzeit nicht durch ein NGA-Netz versorgt sind und in denen in den kommenden drei Jahren von privaten Investoren kein NGA-Netz errichtet wird (sog. weiße NGA-Flecken).  Das unversorgte Gebiet umfasst in der Gemeinde Breitenberg 179 Anwesen.

Aufgrund der Ausschreibung ist bei der Gemeinde Breitenberg nur ein einziges Angebot von der Firma Bisping & Bisping GmbH & Co. KG eingegangen.

Die Firma Bsiping & Bisping GmbH & Co. KG plant die Errichtung eines neuen, zukunftsfähigen FTTB/H-Netzes. Für die Erschließung wäre eine neue Zuführungstrasse von Salzweg nach Breitenberg notwendig. Eine Versorgung mit 100 GBit/s aller ausgeschriebenen Anwesen wäre möglich.

Die sich aus dem Angebot ergebende Wirtschaftlichkeitslücke beträgt 11.179.488 €. Diese zuwendungsfähigen Ausgaben wären zu 60% durch den Bund förderbar. Zusätzlich könnten die Ausgaben zur Schließung der Wirtschaftlichkeitslücke im Rahmen einer Kofinanzierung  durch den Freistaat Bayern mit 2.490.000 € bzw. im Härtefall mit 3.320.000 € gefördert werden.  Nach Abzug der Förderbeträge würde ein kommunaler Eigenanteil von 

1.981.789 € (ca. 17,7%) bzw. 1.151.796 € (ca. 10,3%) verbleiben.

Das Angebot ist derzeit hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und weiterer Kriterien in Prüfung.

Die Gemeinde Breitenberg ist außerdem bestrebt, bei einer eventuell weiteren Ausschreibung auch wieder ein Angebot von Telekom zu erhalten.

Am 02. März 2020 tritt die neue Gigabitrichtlinie des Freistaates Bayern in Kraft.

Auch daraus ergeben sich zukünftig eventuell weitere Fördermöglichkeiten die derzeit geprüft werden. Förderanträge nach dieser Richtlinie können bis längstens 30. September 2025 gestellt werden.

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