Der Breitenberger Mitte wieder ein Gesicht geben

Der Breitenberger Mitte wieder ein Gesicht geben

Planungen für die Ortskernsanierung kommen in die Gänge


Eine riesige Baulücke auf dem einstigen Rabenbauer-Areal in der Ortsmitte, eine Brachfläche gleich daneben an der Einfahrt zur Schulstraße, Peitschenleuchten aus den 1970er Jahren und viel zu hohe Gehsteigkanten entlang der Straßen; dazu eine riesige Asphaltwüste nördlich der Kirchenmauer beim Friedhof, etliche Anwesen mit Eternitverkleidung, ein sanierungsbedürftiges Rathaus und ein prägendes, aber baufälliges Gebäude schräg gegenüber: Die Liste der „Baustellen“ in der Breitenberger Ortsmitte ist lang.

Doch dieser Handlungsbedarf eröffnet auch viele Möglichkeiten, das Zentrum aufzuwerten. Eine ganze Reihe von Vorschlägen, dem Straßendorf in seiner Mitte wieder ein Gesicht zu geben, damit die Menschen sich dort wohlfühlen und gerne aufhalten, hat Architekt Alexander Feßl im Auftrag der Gemeinde ausgearbeitet. Bei einem Informationsabend am Donnerstag, 25. Oktober im „Breitenberger Hof“ stellte der Planer aus Hauzenberg sein Konzept für die Ortskernsanierung in Breitenberg vor.

Die Ideen des Planers, aber auch Vorschläge und Wünsche fließen in den zu erstellenden Gestaltungsplan ein, der wiederum Grundlage für den Maßnahmeplan sein wird, der notwendig ist für die finanzielle Förderung des Projektes durch die Regierung.

Das Sammeln von Ideen soll auf möglichst breiter Basis geschehen: Aus diesem Grund liegen diesem Gemeindeboten Fragebögen bei. Darin können die Bürger Anregungen und Ideen formulieren. Diese sollen dann in das Konzept zur Ortskernsanierung eingearbeitet werden.

Hinweis:

In zwei Zeitungsberichten vom 23.10 und 27.10.2018 hat die PNP ausführlich über die Ideen des Planers Alexander Feßl berichtet.

Ich bitte Sie, den beigelegten Fragebogen ausgefüllt mit möglichst „guten, realisierbaren Vorschlägen“ bis zum 1. Dezember in der Gemeindeverwaltung abzugeben.

 

Bildtext: Die Ortskernsanierung umfasst den umrandeten Bereich von der Kreuzung der beiden Staatsstraßen beim Alten Pfarrhof bis zur „Pausenkapelle“ an der Schulstraße.

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